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chenschaft von seiner Derwültuug, von den Fi-nanzen, die er hiemit nicht für die seinigen ansah/ vonder Justiz , die nur die Parteyen angieng, von Akerbau ,Künsten und Handel, welche nicht seine Sache waren,sondern von den Unterthanen selbst betrieben wurden. - a * }Die öffentlichen Staats- Rechnungen stundenmit allem Detail jedermann zur Einstcht offen, wie stc et-wa in städtischen Bürgerschaften auf dem Canzley-Tischzu liegen pflegen; man hat aber nicht gehört, daß vielehingegangen seyen um sie zu prüfen, noch daß man etwasdagegen hätte einwenden dürfen, oder daß sie von jemandanders als von dem Slechnungö - Geber selbst waren ab- 'genommen und gutgeheißen worden. 30 3> Uebcrhaupt be-folgte Leopold vorzüglich das physiokratische System, wo-her auch sein Haß gegen alle Zünfte und Innungen so wiedie gänzliche Freyheit deö Getreidhandclö erklärt werdenmuß, welche leztrrc zwar auch ohne jene Systeme in denmeisten Fällen gut ist und in einem Küstenland wie ToS- j
ioi) Das erste Beyspiel eines bombastischen aber sachlecrenCompte rendu. Nachher sahen wir dergleichen in Frank-reich, jezt in Rußland u. s. w. Haben die Unterthanen et«waS dabey gewonnen?
303) Goveruo della Toscana iotto il regno di sua Maesta ilRe Leopold II. ada Edit. Fiorenza 1791. auch ins Deut-sche übersezt unter dem Titel: die Staats - Verwal-tung von Toskana. Eine deutsche gelehrte Zeitung,wo dieses Werk sehr gepriesen wird, schließe die Rezensionmit folgenden Worten: „Leopold habe eine Reform getrof-„fen die allgemein war, so daß auch nicht ein Stein„auf dem andern blieb, der Weltbürger„traure um ihn." Diese Weltbürger können mithinnicht leiden, daß in dem Gebäude der Welt noch ein Steinauf dem anderen bleibe.