Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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Kresse, ja die vernichtete ökonomische Existenz fast allerKlassen von Einwohnern die Leidenschaften auf eine schrek-ltche Art aufgereizt, ein grosser Theil der Nation wollte sichweder durch wirkliche noch durch scheinbare Majorität in dieneu geschaffne philosophische Bürgerschaft zwingen lassen;statt der großen angeblich aus 2-Z Millionen Menschen beste-henden Bruder-Gemeinde, waren diese Millionennur in zwey entsezlich gegen einander erbitterte Hauptpar-teyrn und jede derselben wieder in eine Menge untergeordne-ter feindseliger Faktionen enrzweyt. So entstand bereit-ein in nerer Krieg, der alle bisherigen Grundsäze undBegriffe von Menschen-Rechten, von individueller Frey-heit, von Eigenthum, National - Willen u. s. w. vergessenließ und wo im Reiche selbst gegen die öffentlichen oder ge-heimen Feinde der auf Freyheit und Gleichheit gcstüzc seynsollenden Republik mit einer gränzenlosen Wuth zu Werkegegangen ward. Außerdem hatten die durch verschiedeneDekrete der ersten National- Versammlung beleidigten Ei-genthums- Rechte anderer Staaten, die Gefahr welcheallen Königen und Fürsten drohte, die Unbiegsamkeit dermuen Sophisten- Regierung und ihre ungezähmte Begierdedas philosophisch genannte Staats - System auch in allen an-dern Ländern durchzusezen, zugleich einen gewaltigen äuße-ren Krieg herbeygezogen; die neue Republik wurde von allenSeiten geänystiget und so war es bereits nicht sowohl um dieAusführung der sogenannten Grundsäze als vielmehr um dieSelbsterhaltung oder die Herrschaft der Partey zu thun,welche die höchste Gewalt in Händen hatte. Auf der an-dern Seite konnten die siebenhundert und fünfzigVolkS- Re-präsentanten über die Einrichtung ihrer StaatS- Ma-schine ebenfalls nicht einig werden, und die Genossen derneuen Republik wütheten gegen einander heftiger und schrek-licher als gegen ihre gemeinsamen Feinde selbst. Ein jeder