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Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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die Verfassung abgeändert haben, damit er nicht unter Gest-zen lebe/ die er nicht selbst gemacht hat. Warum soll-ten z. B. Weiber und Kinder nicht alle bürgerlichen Rechtegcniessen und zu allen Aemrern gelassen werden/ da sisdoch eben so gut Menschen sind , Menschenrrchre besizenUnd auf die Ausübung so wie auf den Echuz derselbenAnspruch haben? Warum soll die eine Hälfte des Men-schengeschlechts durch ihre Geburt unter der Dienstbarkeitder anderen stehen? WaS hat der Vater für ein Rechtüber seine Kinder zu befehlen, wenn alle Macht, alleHerrschaft nur delegirt seyn soll? Wodurch ist man be-fugt Bedingungen der Stimm- und Wahlfähigkeit vor-zuschreiben , den Aelleren und Reicheren ein Vorrecht vorden Jüngeren und Aermcren zugeben, über die Fähig-keit anderer einseitig zu urtheilen, wenn alle Menschengleich an Rechten geboren werben, gleiche Genossen deruemiichen Volks -Communität sind? Wie kann ein Gesez.eine Verfassung selbst, denjenigen verbinden , der sie nichtgemacht, noch dazu eingewilliget hat, wenn nur der ei-gene Wille verbinden und dieser der Grund alles Rechtesseyn soll? ES möge mir einer diese und ähnliche Conse-qucnzen widerlegen wenn er kann, ohne zugleich die Prin-cipien aufzugeben. Gleichwohl wurden sie nicht gezo-

1 ) Condorcet wollte aus diesem Grund alle 2; Jahr eineConvention Nationale halten lassen. G. seine Schrift surles Conventions Nationales 1791. Auch Werner sagteschon 1787 in seinen Notions claires: «II saut tous lesa 25 ans une resonto generale des societes. ”

L) In welcher Verlegenheit waren nicht allemal die sogenanntGemäßigten wenn sie jene Prämissen anerkennen unddoch dergleichen Folgerungen widerstehen wollten! Wiemußten sie sich nicht winden und krümmen um ihre Primi-