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Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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Aufgenommen, alle geglichen Privilegien des Alters, de»Vermögens, des Aufenthalts u. f. w. abgeschafft, dieGleichheit des Reichthums mithin die Vertheilung derGüter anbefohlen «> und beynahe für jeden Neugebornen

6 } Ich weiß zwar wohl, -aß diese Vertheilung der Güter nichtin den Principien -eS Systems aufgestellt wird und daßseine Anhänger sogar dagegen protestiren. Aber es ist nichtminder wahr, daß sie zur möglichen Ausführung dessel-ben bis auf einen gewissen Grad unentbehrlich wäre: dennbey allzugroßcr Ungleichheit -es Reichthums kann die Gleich-heit der bürgerlichen Rechte nicht bestehen, indem zuviele Bürger dadurch ihres Lebens.Unterhalts wegen vonanderen abhängig würden. Auch haben alle Republiken inder Welt wenigstens durch indirekte Mittel diese Verthei»lung des Reichthums zu bewirken gesucht. Wenn also ineinem großen Reich plözlich eine philosophische Republik,eine allgemeine Bürgerschaft eingeführt werdensoll, nach welcher keiner dem anderen überlegen seyn, kei-ner über den anderen herrschen darf: so müßte vorher diemöglichste Gleichheit des Vermögens hergestellt werden.Baboeuf und Consorten waren auch hier nur die consequen-tcsten. 2« • man müßte sogar die höhere Macht der Fähig-keiten und Kenntnisse, ( die aristocratie des talent ) absschaffen können; denn sie zieht wieder eine Herrschaft nachsich, die nicht von andern delegirt oder über-tragen ist. Daher bat man auch in Frankreich >8 Mo-nat lang, allem was durch Verstand, Tugenden, Kenntnisse,Ansehen und Zulramn ausgezeichnet und hervorragend ge-wesen, die Kopfe abgeschlagen. Uebrigenß ist diese Herrschaftder Fähigkeiten und Talente, welche zwar so gut alS an-dere mißbraucht werden kann, freylich die einzige welchenoch von den Philosovhen einigermassen anerkannt wurde,darum weil sie im ausschlicssendcn Besiz derselben zu seynglaubten und sich für.die alleinigen Pächter der Verstandesausgaben.