Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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bilität, die Abwesenheit aller Jsolirung; keine Nation istdurch die Natur mehr zu wechselseitiger Gefälligkeit undfreundlicher Schonung gebildet, keine gewandter um alleCollisione» durch verständige Auswege zu beseitigen, keinegeneigter selbst Privat-Rechte und Privat-Vortheile demGlanz ihrer Oberhäupter oder dem Wohl des sogenanntenGanzen aufzuopfern. Wenn also die neu philosophischegroße Bürger - Gemeinde eine so natürliche Gesellschaft wieman sie dafür ausgab, wenn sie auch nur möglich gewe-sen wäre: so würde sie ganz gewiß nirgends eher als inFrankreich gelungen seyn, und dann sollte eS ja nachdem System auch mehr auf gute Gefeze als auf guteSitten ankommen. Io) Oder hat es etwa nur an Moralität,an einer gewissen Religiosität oder Ehrfurcht für höhereGefeze gefehlt, die wahrlich in anderen Länder» nicht mehrempfohlen wurden und deren die Philosophen selbst denKrieg erklärten? Aber man hat ja das philosophischeStaatS- System auch außer Frankreich einzuführen ge-sucht, unter Völkern die in der ganzen Welt wegen ihrerRechtlichkeit, Billigkeit, Bescheidenheit bekannt und be-rühmt, auch seit langem an Freyheit und republikanischeFormen gewohnt waren. Gleichwohl war auch hier seineAusführung unmöglich; die großen Volks - Corporatione»wurden nicht von unten herauf, sondern von oben herabdurch fremde Militär- Gewalt gestiftet oder anbefohlen;die Genossen der philosophischen Republik konnten nieunter sich einig werden; eine Constitution nach der andernverschwand wie eine Seifenblase, in der Wirklichkeit be«

to) Den alten Spruch: plus valent boni mores quarn boneeleges haben die Philosophen für absurd ausgegeben und um-gekehrt behauptet: xlu» vsleul bonse leges quam botymeres.