Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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HülfS-Verträge nicht so enge geschlossen, nicht so un-mittelbar durch die Natur gestiftet wie das häuslicheVerband/ concurriren auch dabey menschliche Handlungen,ist der wechselseitige Wille oft sogar durch sichtbare Zei-chen auSgedrükt, der Gegenstand der Leistungen noch soverschieden r so bleibt doch daS Wesen der Sache immerdasselbe; denn hier wie dort ist natürliche Ucbcrlegenheitder Grund alles dessen was man Herrschaft heißt und grösse-res Bedürfniß der Grund aller Abhängigkeit oder Dienst,darkeit. So erweitert die Natur die Bande der mensch-lichen Gesellschaft und schlinget dieselben auch außer demengen Kreise einer einzelnen Familie zusammen. ES ist phy-sisch unmöglich und widerspricht sich selbst, daß jederMensch ein freyer Hausvater seyn und von eigenemGrund und Boden leben könne; eben so unmöglich daßjeder Hausvater sich selbst genüge und von nieman-den abhängig zu seyn brauche. Sobald die Zahl der Men-schen sich nur etwas vervielfältiget, sobald sie noch heutzu Tag sich um irgend einen versammeln oder anhäufen:so dürfen die später hinzugekommenen den Früheren nichtaus feinen Rechten und Besizungen verdrängen, keineMilherrfchaft über das Seinige ansprechen; sie müssenihm entweder dienen oder sich von ihm trennen und an-dere Wohnpläze aufsuchen, wo sie entweder bereits ähn-liche Verhältnisse antreffen oder deren neue stiften können.

Warum nun zweytenS in einem solchen selbftstän.digen geselligen Verband, wie sie von der Natur oder vonbloßen Privat- Verträgen gebildet werden, r°) keine Si-

U?) Dieses Haupt-Gesez der Natur wird uulen in einem be.

sonderen Capitel erwiesen und illustrirt werden.

30) Locke, Boehmer, Fichte, Kant u. m. a, erkennen sie an