Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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lasset uns sogar Aas Unmögliche fezen: es käme eine solcheGenossenschaft durch Zwang oder sonst zu Stand, derenman jenen Zwek unterlegte: welch neue und unüber-windliche Schwierigkeiten müßten sich nicht wieder auf-thürmen, sobald es um die Einrichtung derselben zuthun wäre? Sie wird so wenig zu Stande kommen alsder Vertrag selbst. Denn erstlich wem soll die höchste an-geblich schüzende Gewalt übertragen und anvertraut wer-den? Einem Einzelnen; aber welchem? dem Stark-st e n? — Dieser hat es nicht nöthig oder er würde nochstärker als vorher, vereinigte die anvertraute Macht mitseiner eigenen und hätte um so viel Mittel mehr die übri-gen zu unterdrüken, ohne daß nur ein Widerstand gegenihn möglich bliebe. Dem Weisesten? — aber woran istdieser zu erkennen , da sich die Größe deS Verstandes we-der mit sinnlichen Augen sehen, noch mit Handen greifenläßt; und wäre er auch gefunden, wie wird er mit allerseiner Weisheit gegen die größere Macht der übrigen dieFreyheit der einzelnen schüzen können? Die Majorität,heißt es, der bloße Wille der Mehreren, soll entscheiden.— Wir wollen von den Schwierigkeiten nicht reden,diesen Willen zu vernehmen, zu eonstatiren, die Wählen-den , die Wahlfähigen, die Form der Wahlen zu bestim-men. Das liesse sich noch in kleinen Versammlungen be-seitigen. Aber warum soll man nun dieser Majorität ge-horchen? Ist denn derjenige frey, kann man sagen, daßer nur einen selbstgewählten Oberen habe, wenn er sichdem Zwang einer Mehrheit unterwerfen muß, die er auchnicht geschaffen hat und die ihm wider seinen Willen einen

5?) Etwa wie die heutigen durch Gewalt gestifteten revolutiona,ren Volks - Bürgerschaften, welche die Sicherheit der Rechtebefestigen sollten.