Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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sogar wenn sie es wollten , was schwerlich zu vermuthMist. Und gesejt eS wäre, wenn auch in beschränkteremGrad , wenigstens in Rükstcht auf die Ausübung möglich rwäre denn der vorausgesezte Zwck, die Sicherung derRechte erreicht? soll das Freyheit heißen, wenn man dieMenschen zu macht- und willenlosen Wesen, selbst unterdie Thiere herabwürdiget? Hätte man nicht vielmehr alleFreyen zu Sclaven gemacht, auf daß ein Einzelner freyseyn könne? fi6 >

Wer soll ferner den neuen Herren nebst allen ihm zurErfüllung seines unermeßlichen Niesen - Amtes nöthigen Die-nern und Werkzeugen bezahlen? Wie viel braucht mandazu? wer soll es bestimmen? nach welchem Maßstab solles vertheilt und erhoben werden? wer giebt die Rechnung?wer nimmt sie ab ? u. s. w. Abermal lauter unauflösliche Fra-gen , die sich hingegen nach der natürlichen Ordnung derDinge so ungezwungen beantworten oder vielmehr ganzwegfallen. Nach jener Theorie müßten sich nicht mehr dieAusgaben nach den Einnahmen, sondern die Einnahmennach den Ausgaben richten und daS ist auch die erfreulicheLehre, die wir bey allen Bekenncrn dieses Systems wieder-finden. Wer kann aber alle Bedürfnisse eines solchen

66) tnto iü orte libet »olus Ciesar erit. Lucaiu

67 ) Doehmer statuirte dieser schon autdrüklich. So auchSonnenfelr, und Scheidemantel sagt ganz unver-hohlen: »die Majestät sieht zuerst auf die Ausgaben und„nach diesen bestimmt fic ihre Einnahmen." Seither stehtder nemüche Grundsaz in allen Compendiem Sonst -alt erin der Praxis mchc. Iezt aber liegen die Folge» desselbenam Lag. Wie kann man sich über seine Anwendung be»schweren? ltebrigenr muß ich bemerken, daß dieser Grund»