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fopheu es mit ihren erdichtete« Vernunft-Staaten undkünstlichen Bürger- Vereinen thun zu können wähnten.
Ja! der Stand der Natur hat niemals auf.gehört; er ist die ewige unveränderliche Ordnung Got-tes selbst; in ihm leben/ weben und sind wir und dieMenschen würden sich vergebens bemühen , je aus dem-selben herauszutreten. Aber dieser natürliche Zustand derMenschen/ diese göttliche Ordnung/ welche jezt noch wieursprünglich existirt/ ist nicht die einer gänzlichen Ge°scllschaftlosigkeit/ einer allgemeinen Unabhängigkeit/Freyheit und Gleichheit; sondern sie fasset durch ihre noth-wendige Einrichtung theils außergeftllige/ theils mancher,ley gesellige Verhältnisse in sich und in jedem der lezterenObere und Untergebene/ Freyheit und Dienstbarkeit/ Herr-
Dander er trägt sogar dazu bey die »emliche Abhängigkeitweiter fortzupflanzen. Laßt ihn endlich, wie ihr dieß nennt,sogar einen freyen Republikaner seyn und selbst zur Mit- Re.gierung gelangen: so sind die Magistraten schon vorhandendie er nicht selbst gemacht hat und nicht absezcn kann; ermuß sich ihrer Majorität unterwerfen und ist mithin aber»mal ein Unterthan. Kurz der Mensch wird in der größtenAbhängigkeit geboren, nach und nach wird er immer freyer,wechselt die Bande, durchläuft alle Arten von geselligenVerhältnissen, patriarchalische, militärische, geistliche Herr.schafr, Societäten oder Republiken mit und ohne Reprä-sentation; aber überall sind dir Oberen vor ihm, und ganzfrey oder unabhängig wird er nie, als wenn er niemandmehr über sich hat, und damit er diese Freyheit behaupte«könne, auch vielen anderen befehlen kann. Dieser leztereZustand ist der höchste Staffel des menschlichen Glükr,die SouverainitSt, wo man nur noch Gott und dieVatur für seinen Oberen erkennen muß. Auch dieser istfrüher vorhanden.