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in seiner reinen ungetrübten Erhabenheit darzustellen, seineallgemeine Herrschaft zu beweise»/ dasselbe zur Belehrungder Schwachen von dem Mißbrauch der Gewalt zu unter-scheiden und endlich seine göttliche Weisheit und Wohl-thätigkeit den Gelehrten wie den Ungelehrten erkennbar undeinleuchrend zu machen- Gelingt uns dieseS/ so soll füro-hin eine Ordnung Gorteö nicht mehr getadelt werden/ diebesser gekannt, Anbetung und Bewunderung verdient.
Zerstreut auf dem weiten Erdenrunde erbliken wir dieMenschen,, bald nach grösseren bald nach kleineren Abthei-lungen/ in mannigfaltig verschlungenen geselligen Verhält-nissen vereinigt und gleichsam gruppirt. Ungleichheit derKräfte herrscht zwischen ihnen/ wechselseitige Bedürft ^Nisse ziehen ste an einander an. Einer hilft dem an-dern/ wenige erreichen das höchste Glük ganz frey zu seynund krönen den in sich selbst vollendeten und geschlossenenMenschenverein / den man einen Staat zu nennen pflegt.Der größeren Zahl wird in unendlich verschiedenen Gra-den und Abstuffungen/ Abhängigkeit oder Dienstbarkeit zuTheil: aber vom König bis zum Bettler herab ist keinerder nicht noch über etwas zu gebieten habe. Es herrschetder Barer über sein Weib und seine Kinder , das erfahrneAlter über die unmündige Jugend/ der Herr über seineDiener/ der Anführer über seine Begleiter , der Lehrerüber seine Schüler und Jünger/ der Handwerker überseine Gesellen > der Hausherr über seine Hausgenosse»/der Landeigenthümer über feine Knechte und Grundsätzen/sogar der Arzt über seine Kranken , und der Rechtsgelehrteüber seine Clienten. Niemand ist er noch eingefallen / andiesen einfachen Verhältnissen irgend etwas ungerechtesoder der Vernunft widersprechendes zu finden. Jeder siehtihre Natur/ ihre Nothwendigkeit, ihren Zwek, die Art