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Erde kreucht: überall herrschet die stärkere Classe über dieschwächere und unter Geschöpfen gleicher Art daS männ-liche Geschlecht über daS weibliche, die Aelteren über dieJungen t daS Murhige über das Furchtsame , daö Voll-kommene über das Unvollkommene. Alle Heerden habenihr Oberhaupt und dieses ist immer daS stärkste und mäch.tigstr. * Den stummen Thieren , (sagte schon Seneka) ge-»hen entweder die größten oder die kraftvollsten voran.»ES schreitet nicht der entartete Ochse vorauS/ sondern„ derjenige welcher an Größe und an männlicher Kraft alle»anderen übertrifft. Die Schaarender Elephanten wer»»drn von den vortrefflichsten angeführt«" und schwebtnicht der Adler hoch über alles Gefieder empor/ nicht weilihn andere zum König der Vogel erhoben haben/ sondernweil er mehr innere Kraft und bessere Flügel beßzt?"
Unter den Menschen deren Kräfte höher und mannig»faltiger find/ kömmt das nemliche Geftz nur unter edle-ren Gestalten wieder. Der Mensch/ der unbewaffnere/ Herr»schet im Allgemeinen über die Thiere/ weil er ihnen durchseine höhere GeisteS-Kraft überlegen ist/ und durch dieHand/ jenes bewundernswürdige Werkzeug / welches soviele Natur-Kräfte in Waffen zu seinem Dienst verwau»delt. Jedoch herrschet er auch nicht immer und nichtüber alle Thier«/ sondern nur wenn er sie entweder durchWohlthaten zähmt (durch nüzliche Macht ihr Bedürfniß
mutis quidem gregibus aut maxima corpora preesunt aut,vehemeatissima. Non prascedit arm em a degener taurussed qui magnitudine et toris oteteros mares vicit. Ele-phantorum greges excellentissimus ducit. Ep, 90.
i) Fleug« der Adler aut deinem Befehl so hoch / daß er seinNest in die Höhe macketr Hio b 37,