Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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Ueberlegenen, nicht die Meister in der Wissenschaft; siehaben dieser schändlichen Mißbräuche nicht nöthig- obschonihnen die Fähigkeit dazu auch nicht mangeln würde. Nein lgerade die Schwachen und Mittelmäßigen sind es, die ohneUeberlegenheit herrschen wollen, die durch Gründe nichtsiegen können, daher niedrige Kunstgriffe anwenden müs-sen , durch seichtes Geschwäz ihre Unwissenheit verbergen,nie nach dem Punkt des Rechts, sondern nur nach elendenBlößen jagen, den Kern der Sache in einem Meer unnü-jer Worce ersäufen, den Richter betäuben und für denMangel von Zutrauen sich an einzelnen Sclaven schadlo-hakten müssen. Unter den Bckennern und Aueübern derHeilkunde, wer sind die Gewissenlosen, die Grausamendie eine Gewalt mißbrauchen, dergleichen kein Landes-herr in ähnlichem Grade besizt? Wer sind die After-Aerzte,die gesunde Körper siech mache«, Krankheiten hervorbrin-gen und verlängern statt sie zu heilen, vielleicht Verbre-chen begünstigen und dem unglüklichen Patienten für allsein Zutrauen und seinen Gehorsam ein jammervolles Le-ben oder einen frühen Tod bereiten? Wieder nicht die Ue-berlegrnen, nicht die Meister in der Kunst: diese werdenimmer die bescheidenste« und gewissenhaftesten seyn. Nein!die Schwache» und Ohnmächtigen sind eö, die weder dieUrsachen des Uebels noch die Mittel seiner Heilung kennen,die Sophisten in der Medizin, welche das Studium derNatur verachten, dieselbige in ihrem Dünkel zu schaffenglauben, ohne Schärfe des AugS, ohne Beobachrungs-Geist, ohne Urtheils-Kraft mit leeren Formeln über allesabsprechen, mit Universal. Medizinen prahlen und Giftfür Arzneyen geben, jenen Marktschreyern in der Polirikgleich, die ebenfalls einer bequemen aber tyrannischenGleichheit wegen, bey ganz enlgegengesezten Thatsachen undUmständen überall die ».emlrchen Forme» »nd die neniis-