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ftuiö einsehen, wie sie an Weisheit alle menschlichen un-endlich übertreffen, die nichts besseres thun können al§ auchhierin der Natur nachzuahmen (Gott zu folgen) wie siealle unmittelbar aus dem Wesen der Handlung selbst flies-sen, auf ein verborgenes Prinzip der Wiedervergeltunggegründet, jene die schmeichelhaftesten, die erwünschte-sten, diese nicht grausam, aber doch für den Uebertreterdie empfindlichsten, die besserndsten, beyde unendlich ver-schieden, unendlich graduirt, beyde gewiß und unaus-bleiblich sind. Gleichwie endlich das natürliche Ge-sez selbst, so ist auch die ihm correspondirende Verbindlich-keit angeboren, allgemein, nothwendig, ewig fortdaurend,evident, indispensabel - wie auch die oberste und höchste,
40 Nur wenige Beyspiele zur Erläuterung: der Gerecht« willFrieden und erhält ihn ; dem Gütigen wird was er wünschtWohlwollen und Liebe wiedergegeben; der Arbeitsame undWirthschaftliche sucht Reichthum und findet ihn, der Tapferewirb vom Siege gekrönt, der Weise wünscht Ansehen oderZutrauen und sie folgen ihm nach». Dagegen sucht der Wol-lüstling lauter Vergnügen, er findet Krankheiten und Schmerz';der Verschwender will nur genießen und muß bald das Nö-thige entbehren; der Betrüger wünscht Glauben und ver-liert ihn; Sorglosigkeit wird durch Ealamitäten, Hochmuthdurch Verfall, Ungerechtigkeit durch Feindseligkeiten, Lieb-losigkeit durch den Verlust aller fremden Hülfe bestraft rc.Diese schöne Materie finde ich am besten abgehandelt inCumberland de legg, nat. Ch. i. §. 26. Pufendorfj, n, et g. L. II. c. 3, §. 21. Achen wall jusnat. Proleg.§. 67 u. 69 — 7 V In der heil. Schrift sind die Davi-dischen Psalmen und die Sprüche Salomons darü-ber am reichhaltigsten. Treffend haben lcztere das Princi-pium des Ganzen ausgedrükt: „Was der Gottlose fürchtet,»das wird ihm begegnen; und was die Gerechten begeh-,, ren, wird ihnen gegeben. “ Prov, X, 34,