Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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deren im Collisionsfall alle anderen nachstehen müssen undwelche zugleich am leichtesten erfüllt werden kann.

Ist nun dieses Pflicht- Gefez die oberste Regel zumGebrauch alles Vermögens, aller Freyheit der Menschen,so gilt eS auch für die Mächtigen; und kömmt seine Verbind-lichkeit von dem Schöpfer der Natur als dem oberstenHerren: so stnd ihm auch alle subordinirten Herren un-terworfen. Ist eö allen Menschen angeboren, so brauchtrS nicht eingeführt zu werden, ist auch den Gewaltigenbekannt und bedarf keiner besonderen Kundmachung. »oIst es allgemein, so geht es auch die Herrschenden an,deren Herrschaft nicht in der Ungerechtigkeit, nicht in ei-nem willkührlichcn Befehlen über alles und jedes, sondernnur in einem Höherseyn, in mehreren« Vermögen natür-liche Rechte auszuüben und mithin in Collisioncn den Vor-zug zu haben, in dem Best; einer nüzlichen Macht be-steht um über die Dienste, d. h. über die Hülfleistung vonVielen gebieten zu können. Ist eS das Oberste und Höchste,so geht eS allen andere» vor, die menschlichen Befehle undVerordnungen sind ihm untergeordnet, müssen von ihmgestattet werden oder dürfen ihm wenigstens nicht wider-sprechen. «> Ist es endlich mit natürlichen Belohnungenund Strafen begleitet, so werden auch die Gewaltigstenihnen nicht entgehn und darin einen Grund desto mehr zuseiner Befolgung finden. «> Demnach ist jede Uebertre-

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43) S. oben 91 o. 3 * und 33.

44) Verschwendung welche die Macht selbst als das Fundamentaller Herrschaft verzehrt. Weichlichkeit und Wollust, die alleAnstrengung , alle Entbehrung verabscheut; Ungerechtigkeit,die sich überall Feinde machr; Treulosigkeit, die .alles gegen-