Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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zusehen, zwar das sichere Resultat des GefezeS, aberpicht der Grund seiner Verbindlichkeit; nicht die Furchtvor menschlicher Gewalt/ denn die ist tbeilS einhloßeS HandhabungS - Mittel , theils gar nicht immer vor-handen; nicht der Privat-R uz e dem es sich zwar freund-lich anschließt, sehr oft aber auch cntgegengesezt scheintund worüber am Ende jeder seine eigenen Begriffe hat:nicht diese vermögen unserem Willen heilig und in allenKollisionen entscheidend zu gebieten. Es kann jene Ver-bindlichkeit nur gegen ein höheres Wesen, gegen den Ge,ftzgeber selbst bestehen, dessen Weisheit einerseits allge-meines Zutrauen erzwingt und der anderseits auch mäch-tig genug ist um dem Gcseze selbst Nachdruk zn geben, sei-ne Verehrer mit mancherley Vortheilen , seine Verächtermit unzählichen Uebeln zu strafen. 4°> Daß aber dieseguten und bösen Folgen, diese natürlichen Belohnungenund Strafen wirklich existiren, das kann abermal nicht ge-laugnet werden, wenn man die Narur der Dinge betrach-tet, die Erfahrung und Geschichte um ihr Zeugniß fragt.

Und welch eine lehrreiche Untersuchung ist e6 nicht die Ei-genschaften dieser göttlichen Belohnungen und Strafen !etwas naher zu erforschen? Da wird man mit Bcwunde-

wenn sie ihre Weisheit entdckt und bewundert oder aus ein.;clneu Thatsachen fernere Schlüsse zieht: so wenig hat sie dasinnere Pflicht-Gesez geschaffen, wenn sie auch seine Noth-wendigkeit, Zweckmäßigkeit und Wohlthätigkeit erkennen,beweisen, cntwikcln, anwenden kann. Die Vernunft zurSchöpferin der Dinge selbst machen zu wollen, ist der Grundalles Wahnsinns unserer Zeiten.

40) Obligatio requirit coactionem voluntatis quse consistit iumetas injectione ab eo prosecta qui noruiam praescrip**it. B0ehmer j. p-u. pag. 18 — 1?, S. auch Achen-wall und Putte r Proleg. §.