Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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Geseze, Constitutione» und Organisationen machen so vielIhr immer wollet, zersplittert die Gewalt oder sezet Ihrsogenannte Gleichgewichte entgegen: Ihr werdet dieSchwierigkeit höchstens zurükschieben aber das Gesez derNatur nicht aufheben können; einer wird immer der Mäch-tigste sevn, oder die höchste Gewalt haben und wo Willeund Kraft zum Mißbrauch vorhanden stnd, da ist er auchmöglich. Constitutionen und Organisationen werden überden Haufen geworfen, die Gegengewichte überwältiget,menschliche Geseze noch weniger respektirt als die göttli.chen. Wird aber irgend eine angeblich höchste Ge-walt durch eine wirkliche Gegenmacht allzusehr inSchranken gehalten, kämpfen ste stets gegen einander:so vermag auch keine mehr zu schüzen, eine Kraft hebt dieandere auf und dann ist man wieder allen Mißbräuchen derPrivat-Macht oder einer fremden Gewalt Preis gegeben,wie die Geschichte davon abermal so viele belehrende Bey.spiele liefert. »» Zulezr herrscht immer wieder der Mäch-tigste , aber einer der mehr Mittel und Interesse« zur Un-terdrükung hat; es kömmt gewöhnlich nicht- bessere-uach , die Völker fallen vielmehr von dem Regen in die

4c; E« ist seltsam, daß unsere Philosophen immer meynen, mankönne die natürlichen Geseze übertrete» und hingegen diemenschlichen nicht. Wahrlich! festere noch eher. Denn siehaben nicht die nrmliche Heiligkeit, sie werden, als in unvoll-kommene Worte gefaßt, von jedem anders verstanden, auchbald vergessen, eben so oft von denen die sie gemacht ha-ben, als von denen die sie befolgen solle».

4») Die deutschen Stände gegen ihren Kavser, die Polnischengegen ihren König, die Holländer gegen ihren Statthalter,die französischen Reichsftände gegen Ludwig XVI. Wirwerden davon noch mehr reden.

4 ») Ich will eben nicht behaupten, daß in solchem Kampf gar