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Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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Me Unzufriedenheit mit der Natur der bestehenden Ver-hältnisse wäre schlechterdings unmöglich gewesen. Alleinnimm man einst jene natürlichen Gesellschaften an,wie sie dann gar nicht gcläugnet werden können und selbstvon den meisten, übrigens im Irrthum begriffenen StaatS-lehrern zugegeben werden mußten: so hat man auchnichts weiter nöthig um sowohl die Existenz der Staatenund ihr unterscheidendes Merkmal, als alle daraus flieftsenden Rechte und Verbindlichkeiten, ohne Verabredung >ohne Auftrag, ohne Abtretung ursprünglicher Freyheitganz befriedigend erklären zu können. Wir wollen vorerstjenen charakteristischen Unterschied der Staaten aus derVernunft, aus der allgemeinen Erfahrung und aus demübereinstimmenden Sprachgebrauch aller Völker beweisen

So viel läßt sich schon durch die bloße Vernunft erken-nen, daß sobald eS durch die Natur gesellige Verhältnisse,Obere und Untergebene , Freye und Dienstbare giebt, auchNothwendig in jedem solchen Verband bald früher baldspäter einer der Oberste und Freyste seyn muß, weilsich kein proZressns in. infinitum denken läßt? daß alsoder wahre Namrstand nicht nur Gesellschaften mancherleyArt (wie viele gelehrt haben) sondern nothwendigerWeise auch Staaten enthält und enthalten muß. Inder That ist dieses auch gar nicht anders möglich. Machtund Ueberlegenheit, Herrschaft und Dienstbarkeit, Frey.heil und Abhängigkeit sind nemlich relative Begriffe, sie

beut, finden mehr Beyfall, da hingegen die sezieren So-phistereyen nothwendig erbitteren müssen und die Fürstenoder Republiken sich mit Grund beklagen könnten, daß m-Mihnen ihre eigenen Rechte rauben wolle.

6) S. oben Cap» ir. S. 33? — 337.

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