Band 
Erster Band. Einleitung. Darstellung, Geschichte und Critik der bisherigen falschen Systeme.
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möglich machen zu können. »> Das ist in denbishert-gen Capiteln gerügt worden, nnd wir- auch im Allgemei.nen nicht sehr geläugnet. Was ist nun aber der Unter-schied zwischen den gewöhnlichen Dienst, oder SoeietätS-Verhältnissen und den eigentlichen Staaten? Zwischen dennatürlichen Gesellschaften und denjenigen welche wirnach dem Sprachgebrauch unserer Schulen die bürger-liche nennen? Leicht dürfte diese Frage die wichtigstein der ganzen Wissenschaft seyn; denn am Ende hängt al-les davon ab/ ob man die Staaten als willkührlich ge-schaffene/ künstliche/ in Ursprung und Zwek von allen an-dern verschiedene Gesellschaften/ oder nur als die höchsteGradation dieser lezteren betrachte/ die sich von ihnennur wie das Große vom Kleinen/ wie das Vollendete vomUnvollendeten/ wie das Ganze von seinem Theil unter-scheidet. Auch muß es unser Zeitalter schmerzlich büssen,daß jene Hauptfrage nicht früher von den Gelehrten rich-tig beantwortet/ daß das Fundament der ganzen Wissen-schaft nicht auf den Felsen der Natur/ sondern auf natur-widrige PhantaSmen gelegt worden ist. Denn hätte manin den Staaten nicht immer etwas anderes als natür-liche gesellige Verhältnisse sehen wollen/ nicht über die-selben hinauf noch eine willkührlich construirre/ sogenanntbürgerliche gedichtet: so würden auch jene grundlosenTheorien von einem ursprünglichen Social - Contrakt undvon Delegation der Gewalt / nebst allen daraus weiter ge-flossenen unzählbaren Irrthümern niemals entstanden seyn;man hätte sich nur über den gesezwidrigen Gebrauch nichtüber die Existenz der höchsten Gewalt beschwert und

4 ) Ca P- -5.

;) Ersteres würde auch mehr gefruchtet haben / denn solcheGründe sind nicht leicht zu widerlegen/ machen mehr Lm»