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Dritter Band. Makrobiotik der Patrimonial-Staaten. Zweytes Hauptstück. Von den unabhängigen Feldherren oder den militärischen Staaten.
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Umgebungen, Beschäftigungen und Vergnü-gungen des Fürsten abspiegeln. Dazu waren schondie von uralten Zeilen herrührenden und wenigstens beygewißen feyerlichen Gelegenheiten üblichen Snmbolezwekmaßig. Krön und Scepter als Sinnbilder derUnabhängigkeit (der obersten Würde und der höchste»Gewalt)/ der Thron als natürliches Bild der Ueberle-genbeit und Höhe/ das Schwcrdt als Zeichen der Ver.pfiichtung Religion und Gerechtigkeit zu schüzen/ derRing als Symbol der Treue u. s. w. 6) 7 Titulature»als Aufzählung der bestzenden -Länder und des Rechts-"grundeS der Herrschaft/ ?> Wappen als bieroglyphischeTitel/ sinnreiche Bilder der verschiedenen Bestzungen,oder berühmter Thaten; Anreden welche entweder dieEigenschaften/ die man bey dem Fürsten vorauSsezt/ oderdie schuldigen Gesinnungen der Untergebenen anzeige»/sind kluge und nicht zu vernachläßigcnde Gebräuche/ in-dem sie die Idee der Ueberlegenheit und der gegenseiti»gen Pflicht täglich erneuern/ beleben und eben dadurchdaS Ansehen befestigen.

Außerdem ist ein anständiger/ mit dem Reichthum i»Verhältniß stehender Glanz / welcher wenigstens deneines jeden Untergebenen übertreffen muß/eben so nothwendig. Große, schöne und zierlich einge.richtete Wohnungen, reich besezte und feinere Ta-fel»/ wenigstens bey gewißen Gelegenheiten, eine zahl-

6 ) Diese Symbole sind schon von sehr Eliten Zeiten her üblich.S. Wilke Gesch. der Kreuzzüge T. I. S- 318 — 319 unddie ConsecrationS-Formeln der deutschen Könige in Ma-sers deutsch. Graarsrecht T. II. g, 473 — 475.

7) Wergl. B. H- S. 2 ° — 3 1 *