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Dritter Band. Makrobiotik der Patrimonial-Staaten. Zweytes Hauptstück. Von den unabhängigen Feldherren oder den militärischen Staaten.
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geschehe»; und endlich beweiset sie keineswegs, daß denWählenden an und für sich die höchste Gewalt gebühre,vielweniger daß sie dieselbe behalten wollen: sie sezen imGrunde nur einen neuen Herrn in die Rechte dcS vorige»ein, oder unterwerfen sich einem der sich von selbst dar-bietet. Aber doch wird ein unter solchen Umständen, viel-leicht unter gewissen Bedingungen, gewählter Anführerimmerhin etwas schwächer sey», alS derjenige welcherganz aus eigener Macht herrschte und die Truppe selbstgestiftet hatte.

Wiewohl mau sich nun unter einem von selbst gebil-deten militärischen Oberhaupt, Horden - oder Truppen-Anführer, gewöhnlicher Weise etwas feindseliges und räu-berischeS vorstellt, und solches auch oft damit verbundenseyn mag: so liegt doch an und für sich in der Natur desVerbandes gar nichts Ungerechtes. Durch Gewalt undUnterdrükung kann es schon gar nicht entstanden seyn, denndie ersten Gehülfen und Gefährten müssen nothwendig ohneZwang durch Freundschaft und Zutrauen angeworben undzusammengebracht werden; erst in der Folge wird eS mög-lich, aber nicht nothwendig, mit Hülfe von diesen anderebedrüken und beleidigen zu können. Der Dienst- Ver-trag zwischen dem Oberhaupt und jedem einzelnen Mitgliedist durchaus freywillig, und er hat auch in seinem Gegen-stand nicht immer etwas unerlaubtes. Denn warum sollteman sich nicht verpflichten können, auf kürzere oder län-gere Zeit einem anderen zu diene», d. h. zu helfen, unterdessen Anführung man entweder gegen die Uebel der Na-tur, oder gegen die Frevel der Menschen geschüzr werden ,oder auch nur von NahruugS-Sorgen frey ein angeneh-mes und sicheres Leben finden will. Auch hier bestehtdie Ungerechtigkeit nicht in dem Gebrauch, sondern nur in