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Dritter Band. Makrobiotik der Patrimonial-Staaten. Zweytes Hauptstück. Von den unabhängigen Feldherren oder den militärischen Staaten.
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Mächtigeren, die Begünstigten; die leztercn die Besiegtenoder doch die Schwächeren, die mehr oder weniger zu-rükgesezten. — Jene haben nur ihren ursprünglichennatürlichen Herren, in dessen Dienste sie freywillig getre-ten sind; diese, ihres früheren VarerS beraubt, erhalteneinen neuen fremden Herren, und zu den Jnkonvenien-ten jeder solchen Veränderung 1 > kömmt noch daS zahlreicheBegleit hinzu, dessen Ansprüche auf Ueberlegenheit undBegünstigung das Ehrgefühl der Landes-Einwohner be-leidigen, und ihnen auch manche Vortheile enrzich'n, diesie sonst nicht nur bey dem früheren, sondern auch beydem neuen Herren hätten finden können. Daher ist eSunvermeidlich, daß diese beyden Verhältnisse, wofern sienicht in der Folge zusammenschmelzen, beständige Reibun-gen und Collisionen verursachen, von denen die Geschichtedieser Staaten voll ist. Wir werden aber zeigen, wie dieNatur auch dieses Jnkonvenient wieder mildert und corri-girt, sogar auü dem Kampf der Interessen neue Schö-pfungen, neue Gerechtigkeit hervorgehen läßt; wie sanftund mannigfaltig ihre Wege sind, um durch wechselseitigeHeyrathen und tausend andere neu angeknüpfte Bande,durch fortdaurende Ansiedlung auf einzelnen Gütern, be-sonders durch das so unverständig getadelte deutsche Lehen-System , bisweilen durch die Rivalität der Großen gegenden König, (wenn sie auch schon nur ihre eigenen Rechtevertheidigen ) oder umgekehrt deö Königs gegen die Gros.sen selbst, durch Aufnahm in die Waffenbrüderschaft oderdurch daS allmählige Auslöschen oder Aussterben dieserlezteren u. s. w., den fremdartigen Ursprung zu verwischen,die gewesenen Feinde in Freunde und Beschüzer zu ver-wandeln, sogar den ursprünglichen Landes-Einwohnern

I) Bergt, hierüber B. n. S. 4;Z-4;6. von den Weraiissk-riiiiüe»,