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ersten Rang behaupte»/ alldieweil manchmal die EdelstenLeS Landes, besonders alle Nachgebornen, und wären sieauch auö Königlichem Haust, oder durch Aemter und denGlanz persönlicher Verhältnisse noch so sehr sezieret, ausge-schlossen werden müßten! Zudem wer soll da daS MaaS deserforderlichen Vermögenö bestimmen 1 durch welche Probensoll sein Best; erwiesen werden? Und anstößigeres kanndoch nichts gedacht werden, als alle rechtlichen oder mo-ralischen Unterschiede beyseitözustzen und die Achtung derMenschen oder deS Fürsten selbst, nur an wandelbarenReichthum heften zu wollen, den man heute bestzt undmorgen entmangelt, der unschuldig verlohren und durchso viele schlechte Mittel erworben werden kann. StattdeS Ahnenstolzes würde der noch viel unleidlichere Geld-stolz an Plaz treten, das Geld zum alleinigen Gözen er-hoben werden, und es müßten alle wahrhastcdeln, gros-sen und uneigennüzigen Gesinnungen verschwinden. 21 >Oder will man die AufnahmS-Fähigkeit von Aemternund Würden abhängen lassen: so müssen erstens schonwieder die Aemter willkührlich bestimmt oder aufgezähltwerden, welche den Zutritt verschaffen sollen > und man-che hätten weder die nöthige Muffe noch andere Eigen-schaften um in solchen Zirkeln mit Anstand erscheinen;u können: anderseits wären alle diejenigen ausgeschlos-sen , welche, bey allem Glanz ihrer persönlichen Würdeund Selbstständigkeit, entweder gar keines Dienstes bedür.fen, oder aus Mangel an Gelegenheit die begünstigte An-stellung noch nicht erhalten konnten. Die edelste, schönste,beneidrnSwcrkheste Freyheit würde oft einem ziemlich sub-alternen Dienste hintangesczi, die Mächtigsten und Frey-sten deS Landes, die nächsten nach dem König selbst, müß-
2i) Ver-l. oben S. 286-287. von dem Geld-Adel.