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Dritter Band. Makrobiotik der Patrimonial-Staaten. Zweytes Hauptstück. Von den unabhängigen Feldherren oder den militärischen Staaten.
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die mau wegen der Geistlostgkeit der meisten Menschen niegenug einschärfen kann. Indem man dem natürlichen Rechtetwas hinzusczr, nimmt man zugleich viel mehrereö vondemselben hinweg; sobald man nur eine Form deS AdelSoder äußeren Ansehens anerkennt, so werden alle anderennichts mehr geachtet oder gesezlich ausgeschlossen, undgerade das Mittel wodurch man die natürliche Regel zuhandhaben vermeynke, macht ihre Verlczung nothwendig.Man wollte sich die Hände zum fehlerhaften binden, undschaffet sich Fesseln zum Guten. Um also bey dem wah-ren und natürlichen zu verbleiben , muß weder der Ge-burt, noch dem Reichthum, noch der Bedienstung aug-schliessend Ehre erwiesen werden, sondern jedem die sei-nige, so weit er sie verdient oder sich derselben würdigmacht. DaS Herkommen und der Adel der Umgebungenzieren den Mann, wenn sie mit anständigen Sitten undBeschäftigungen begleitet sind; unabhängiges Vermögenebenfalls, wenn es wohl erworben ist oder edel verwendetwird; und nicht minder die höheren Aemter und Würden,wenn sie theils treu und ausgezeichnet vermaltes werden,theils mit dem Fürsten in nahe Berührung ftzen. Titelund Diplome sind achtungöwerth, wenn sie als Zeichenund Zeugnisse des früheren reellen Adels gelten können.Aber an und für sich allein ist keine dieser Eigenschaftenhinreichend, ausschliessende Ehre und Begünstigung zuverdienen, oder die Achtung die anderen Auszeichnungengebührt, ganz zu verdrängen. Demnach besteht das ein-fache Mittel um allen Inkonvcnientcn, aller Unzufrieden-heit vorzubeugen darin»: auf den ursprünglichen natürli-chen Grundsaz zurükzukommen, daß man zwar dem Für-sten präsenriren oder vorstellen kann wen man will, daßaber die Einladung oder AnSschlicssung von seinen Festenund Gesellschaften von ihm allein abhängt, und daß bey