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Dritter Band. Makrobiotik der Patrimonial-Staaten. Zweytes Hauptstück. Von den unabhängigen Feldherren oder den militärischen Staaten.
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Herren und ihren Pflichtigen Schuldnern oder Arbeitern,die Umstürzung aller Civil-Geseze» Verträge und Ge-wohnheiten/ die versuchte Einführung der Conscriptio«,die Vermessung des ganzen Reichs zum Behuf willkührli-cher Steuren / endlich der Zwang mit welchem man so-gar deutsche Sprache und Kleidung einführen wollteu. s. w. / *-> veranlaßten eine.so allgemeine Unzufrieden-heit/ daß zulezt eine förmliche Insurrektion auöbrach/ dieum desto schwerer auf dem König lastete/ alö er zu glei-cher Zeit in einen schlecht geführten Türken-Krieg ver-wikelt/ und das ganze übrige Reich nicht minder in Ver-wirrung war. Joseph verwünschte zwar zulezt die Sophi-stcn / die Urheber seines UnglükS; auf seinem Sterbebettgab er der Hungarischen Ration alle Rechte zurük/ die erihr hatte rauben wollen / und seitdem sind die Hungarenauf diese Privilegien und Rational - Eigenheiten viel eifer-süchtiger als vorher. Das Eindringen der franzöfischcnRevolutionö-Grundsäze (welche jedoch wegen ihrer Aehn-Uchkeil mit den Josepbinischen Operationen oder wegender Verschiedenheit der Sprache in Hungaru wenigerBeyfall als anderswo fanden ) und die 20jährigen unglük-lichen Kriege (bis lsi2) welche Josephs zweyter NachfolgerFranz n. gegen die französischen Sophisten - Regierungenführe« mußte, mit allen den daraus folgenden inneren La-sten und Beschwerde«/ waren zwar an und für sich nichtgeeignet/ das Ansehen der Krone wieder zu heben: den-noch rrweklen die Tugenden des Monarchen allgemeine'Hochachtung/ seine und des Landes Unglüksfälle schriebman nicht ihm , sondern seinen Rathgebern und Gehül-fen oder den kritischen Zeiten zu, und es wurden selbstin den günstigsten Umstanden keine neuen Prätensionen

12) Vergl. B. I. S. 102— 105,