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Dritter Band. Makrobiotik der Patrimonial-Staaten. Zweytes Hauptstück. Von den unabhängigen Feldherren oder den militärischen Staaten.
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gemacht, so daß noch auf den heutigen Tag die Privilegiender Hungarischen Nation vorzüglich darin bestehen, keineandere als frcywillige Auflagen zu bezahlen, ihre Civil-Geseze und inneren Privat-Verhältnisse ungetrübt beyzu-behalten , von der Conscciplion befreyt zu seyn, nicht aus-ser dem Reich auf eigene Kosten dem König zuziehen zumüssen, endlich auSschliessend zu allen Königliche» Aem-tern und Bedienungen ernannt zu werden: allerdingsschöne und herrliche Vorzüge, deren Abschaffung nurpseudophilosoxhischer DespotiSmuS rathen könnte, derenBeybehaltung jeder rechtschaffene den cdeln Hungarenwünschen muß, die aber dennoch im Grunde nur Privat-Rechte oder Königliche Begünstigungen enthalten, undmit einem Antheil an der Souveränität oder einer vor-geblich republikanischen Constitutio» nicht die geringsteAehnlichkeit haben.

4° Die lezten sogenannten Rational-Freyheiten welchehier angeführt zu werden verdienen, smd diejenigen, de-ren der Adel in Polen genoß. Dieses Königreich istebenfalls auf militärische Art, nämlich durch den Anfüh-rer einer auö Dalmatien von Ragusa her einwanderndenSlavischen Horde entstanden, der sich mit dieser leztcrenan den Ufern der Weichsel festsezte, und die erobertenLänder unter seine Getreuen vertheilte. ES war ursprüng-lich ein Erdreich wie jedes andere, und die erstenHerzoge theilten sogar daü Reich oder das damals nochkleine Fürstenrbum unter ihre Söhne, diese wieder unterihre Erben, zum deutlichen Beweis daß eö auf eigenthüm-lichen Gütern beruhte. Hier aber haben die Großen deSReichS, durch den Mangel einer bestimmten Thronfolgö-Ordnung, durch daS Auslöschen mehrerer KöniglichenGeschlechter und durch andere Umstände begünstiget, in