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Dritter Band. Makrobiotik der Patrimonial-Staaten. Zweytes Hauptstück. Von den unabhängigen Feldherren oder den militärischen Staaten.
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Natur stet- wieder iu Erdreiche verwandelt/ oder abergänzlich aufgelöset und vernichtet werden.

Es sey uns erlaubt die Wahrheit dieser Grundsäze kürz.lich mit so vielen sogenannten KönigS-Wahlen zu bestätigen,alS wir deren nur immer in der Geschichte aller Zeiten undLänder auftretben konnten. Vox der Masse und der Gleich,sörmigkeil dieser Beweise wird auch das hartnäkigste Vor.urtheil weichen müssen.

Bey den Hebräern in Palästina und den nachheri-gen zwey Königreichen Iu da und Israel, war die Erb-lichkeit nach dem Recht oder vielmehr nach dem üblichenVorzug der Erstgeburt die allgemeine Regel, und es hat-ten sogar die Könige das ursprüngliche vollkommene Rechtbehalten, ihren Erben und Nachfolger nach Gefallen zuernennen. *> Wurde dieser Wille nicht besonders auSge-drükt, so folgte viele Generationen hindurch, ohne Wi-derrede und ohne Wahl, stets der Sohn auf den Vater, «>oder der Bruder auf den Bruder, und mehrere Mal be-stiegen sieben bis achtjährige Kinder den Thron. Zwargab es auch bisweilen Insurrektionen von mächtigen Ge-«eralen, Usurpationen, ungewöhnliche Thronbesteigungenund daherige Anerkennungen, freywillige oder gezwun-gene Unterwerfungen, aber keine Spur von einer eigent-

1 ) Bergt. B. n. S. 473 - 474.

6 ) Unter den Kanigen von Iuda, Salomo, Rehabeam, Abia,Affa, Josaphat, Joram, Abasta, IoaS, Amazia, Usia,Jotham, Ahas, Hiskia, Manasse, Ammon, Iosiaö, Ioa-haS rc. immer der Sohn auf den Vater; eben so unter denKönigen von Israel, jedoch durch mehrere Usurpationenunterbrochen, die aber gewöhnlich nicht lange daurten.