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lichen Wahl: und wenn die Hebräischen Geschichtschrei-ber sich bisweilen des AuSdrukS bedienen, das Volk seyhier oder dorthin gekommen um diesen oder jenen zumKönig zu machen, 7> so bedeutet solches nach dem gan-zen Zusammenhang nichts anders als einen Zusammen-lauf der Menge um denjenigen der bereits die höchste Ge«walt belaß, folglich wirklicher König war, anzuerkennen,sich ihm zu unterwerfen, seine Thronbesteigung bekanntzu machen, durch Dankopfer und Frendeugesang zu ver-herrlichen. MoseS hatte sich selbst zum Anführer und Be-Herrscher Israels gemacht, und von ihm ward Josua zuseinem Nachfolger ernannt. Nach des lezteren Tod frag-ten die Fsraeliten nicht sich selbst, sie zahlten'nicht dieStimmen, um zu wissen wer ihr Anführer wider dieCananiter seyn solle, sondern sie fragten den Herren, d. h.sie beobachteten die Natur der Umstände, oder sie fragtendie Priester als die Ausleger des göttlichen Willens, siefolgten dem Mächtigsten, demjenigen den der Herr selbstzum König gemacht hatte. * * * 8 > Die Generale die unterdem Namen von Richtern bekannt sind, hatten sichmeist durch Sammlung eines BegleilS, durch eigene Machtund Tapferkeit zu dieser bald vorübergehenden bald erblichenHerrschaft emporgeschwungen: und wenn in dieser Zeit,nach dem AuSdruk der Schrift, bisweilen kein König in Is-rael war, 9 > so will baö bekanntermassen nur so viel sagen,daß keiner über alle zwölf Stämme herrschte, sondern dieStamm-Fürsten in ihrem Bezirk unabhängig regierten,
1 ) Z. B. bey Soul i Sam. XI. i;, bey Da »id r Chron.
XIII. Z8, bey Rehabeam r Kön. XII. l, bey Joahar
dem Sohn Usia r Ljn. XXII. , Lhron. XXXVI. i,
8) B. der Richter I.
9 ) B. der Richter xvil. «. xvm. i. XIX. i,