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nirker Gemahl Sigmund von Oestreich, nachmaliger Kay-ser, der auch seine Verlobte auS der Gefangenschaft be-freyte, stieg glcichmohl 1567 mit allgemeinem Jubel aufden Thron, den er auch, ungeachtet vieler Unglüksfalle, 50Jahr lang, nämlich biS 1457 behauptete. Ihm folgte,wieder ohne Wahl, seine Tochter Elisabeth, und zuerstihr wirklicher Gemahl Herzog Albrecht von Oestreich nach-maliger Kayser, sodann aber, nachdem sie alö Wittwezwey Jahr allein regiert hatte, im Jahr 1442 ihrzweyter Verlobter Gemahl König LadiölauS von Polen.
Da aber Elisabeth nach Albrechts Tod einen mitihm erzeugten Sohn LadiölauS zur Welt gebar, soward dieser 1445, alö ein Knabe von vier Jah-ren zum König erklärt, der auch nach einer neunjährigenvon Johann von Hunnyad geführten Statthalterschaft,nachdem er aus der Gewalt seines Vormunds des KayserSFriedrich nr. befreyc worden, im Jahr 1454 wirklichden Thron bestieg und bis 1457 regierte, wo er währendden damaligen Bewegungen zwischen der Hunnyadischcnund der Cillcyschen Partey und nach einer durch die Enl-haupluug deS älteren Sohnö Johanns Hunnyad veranlaß-ten Insurrektion, zur Flucht genölhigei wurde und balddarauf starb.
Nun erst entstand, während diesen in offenen Kriegauügebrochencn Unruhen, eine neue sogenannte Wahl. Ei-nige Große erklärten sich für Kayser Friedrich, anderefür die Schwäger deS verstorbenen KönigS, MarkgrafWilhelm von Meißen und den Polnischen König Kasimir,die Mehreren und Mächtigeren aber, welche die mei-
35) In den Urkunden wird sie regina, Iiere- et domina regniHungaria; geNNNNt. y- Wlttbtsch Gksch. vtk UngaNU.
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