Beyspiele gesehen hätte. — Artaxerxes, der Stifterder mittleren Persischen Monarchie 266 nach Chr., eingeborner Perser und empörter General de6 Wen Parthi*schen schon durch die Römer sehr geschwächten Königö Arta-dan iv., machte sich durch Krieg und Sieg unabhängig, ent-riß sogar dem Artaban Land und Krone, und ließ nachhersein Ansehen von einer Versammlung der Großen in Chera-san feyerlich anerkennen. Durch ihn kam die Dynastie derSaßaniden aufden Thron, welche sich bis auf die Unterjo-chung durch die Araber behauptete. Pipin der Kurze, dererste Carolinger, welcher sich im Jahr 762 aufden französt-schen Thron schwang, hatte bereits wie sein Vater Carl Mar-tell, theils in der Eigenschaft eines Major DomuS, theils alsHeerführer die höchste Gewalt in Händen, er herrschte unab-hängig, und daß er den lezten Merovinger Childerich inein Kloster steken ließ, auch den KönigS-Titel annahm,war nur die Vollendung dieser Usurpation. Um indessenderselben einen Schein von Rechtmaßigkeit zu geben, ließer sich nicht nur von den Großen zu Soissons anerkennen,sondern auch von dem Papst BonifaciuS krönen und salben,welches vorher »och kein König von Frankreich gethanhatte. Heinrich von Burgund, Castilischer Gouver,«eur oder Statthalter in Portugall, besaß in dieser Eigen-schaft schon eine große Gewalt, befreyke sich mittelst der-selben im Jahr 1094 von der Spanischen Oberherrschaft,welche Unabhängigkeit ihm auch als Schwieger-Sohndes Castilischen KönigS AlphonS VI. zugestanden ward,und wodurch er der Stifter der ersten Burgundischen Dy-nastie geworden, die in ächtem Stamm bis 13SS überPortugall herrschte. — Der berühmte DshengiS-Chan (Ober-Chan) vorher Temudschin genannt,war ein untergeordneter General des Chan oder FürstenTogrul in dem nordöstlichen Asien, machte sich durch Sieg
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