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bestätiget. sij Die Philosophen welche diese Ordnung Got-kcS mißkennen oder mir Unverstand lästeren, entweichenihr nicht, selbst wenn sie sich die Menschen gleich anKräften vorstellen, und das ganze Volk mit Weibern undKindern zum Souverain machen wollen. Auch ist ihreVerlegenheit sichtbar, allemal wenn sie die Frage berüh-ren, warum man sich dann dieser Majorität jenes soge-nannten Volks unterwerfen solle, da doch, nach ihrenPrincipien, jeder einzelne nur seine eigene Vernunft übersich haben darf. Zu welch seichten Fiktionen nehmen sienicht da ihre Zuflucht und werden von ihren eigenenGrundsäzen in die Enge getrieben! Allein sie kön-nen sich auö diesem Widerspruch schlechterdings nicht her-auöwinden; die Majorität, der man nicht beystimmt,der man sich sogar oft förmlich widersezt, ist einmalwieder eine höhere Macht welcher man sonst nicht unter-worfen war, und der man gleichwohl nachgeben odergehorchen muß. Der Wille der Mehrheit ist nicht derallgemeine Wille; fremde Vernunft ist nicht eigeneVernunft; der einzelne Bürger kann nicht frey und unab-hängig genannt werden, wenn er sich der Majorität vonanderen unterwerfen muß, und es fällt inS ungereimtemit Rousseau zu behaupten, daß der Wille von anderenwelcher dem meinigen widerspricht, gleichwohl der mei-nige fey^t Alles erklärt sich hingegen und wird befriedi-gend , sobald man anerkennt, daß man auch in Corpora-tione«, gleichwie in anderen Verhältnissen, seines Be-dürfnisses wegen, von den Mehreren, als den Mächrige-
Z) Vergl. *8- ! G. 37*- 373.
4) Man sehe z. B. Rousseau Conlrat Social L. IV. Ch.a. undSiejes , Vues sur les moyens d’execution p. 17,