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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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48 Cap. z. Von denen Ursachen

man kein Rcichsedict findet, darinnen manselbige in Deutschland abgeschaffet und verbo-ten hatte. Vielmehr finden sich Urkunden,darinnen man einem, der den Betrug bemer-ket, die Freyheit gegeben, einen Nage! durchsolches Geld zu schlagen, oder solcheszudurch-boren (a). Und wenn man auch in bruLtea-ris hätte betrügen wollen: so hätte solches aufeine viel leichtere Art mit dem UeberMern,oder auch, weil sie von feinem Silber gewe-sen , mit einem Zusätze (b) geschehen können.Welches alles dahin gehet, daß man hierauserkenne, daß die Sorge eines betrüblichenUeberziehenö nicht die eigentliche Ursache derPfannenmünze gewesen seyc (8.).

Das

(s) Daher der numorum persnratsrum in denenformuliz meäil -eul häufig Erwähnung ge-schiehet.

(k>) Davon wir unten cax. y. §. weitlaufugergehandelt haben.

^8.) Der Herr Auctvr hat zwar durch diesesganze Capitel gut von der Sache laisoni-ket: doch hat er einen der stärkste,«Grün-de bergeßen, womit man diesen Leutenbegegnen kan. Nemlich es ist gewis, wasder Herr Auctor hernachmals sta-tuiret, daß wir bisher» keine putschebrsüeacvs haben, welche über der 0 ,ro-rrum Zeiten hinauf giengen z ja es is höchst

uniewiß,