k der Holmünzen. zz
s nicht allenthalben, wo ein Bischof oder Fürsti das Recht zu münzen gehabt hat, der Mühei verlohnen, das Münzen so kostbar auzufan-gen oder zu treiben. Denn man stelle sichvor, wie viele Werkzeuge; und folglich wie! viele Handwerker, die in dem innern Deutsch-! land vor angelegten Städten nicht bekantge-Wesen, erfordert werden, eine Mühle oderdergleichen Münzey aufzurichten. Die Zim-i merleute, Schmide, Schlößer, Tischner u. a.
! sind zwar diejenigen^ welche daran Hand an-^ legen; aber wer machet diesen ihren Werk-> zeug, darzu noch zwanzig andere Arten vonWerkleuten kommen müßen? Welches allesI dann viele Kosten und Weirläustigkeit verur-sachet, die eine Stadt, oder mäßiger Landes-D4_Herr,
was er dabey setzet: so wird man leichtsehen, was damalen die Italiäner für ab-scheuliche Künstler gewesen seyn. So wirdauch ohne Zweifel das, daß der deutschenKayser Gepräge dem römischen und grie-chischen beykvmme, von dem -evo dsUi,verstanden werden müßen; dang von bra-üe3Ü5, welche denen alten römischen undgriechischen Münzen gleich kommen, wer-den wir eine geringe Anzahl zusammen,bringen. Und man confcrire nur die vondem Herrn Auctor selbst unten abgebilde-ten Kayserl. Münzen, und von ihm dar-über geführten Klagen: so wird man sol-ches bald erkennen.