der Holmünzen. 57
Und aus dieser Ursache; wie auch, weil diealten Teutschen mehr ihren Handel und Wan»del durch Täuschung getrieben, und also desgemünzten Geldes wenig vonnöthen gehabt
haben,
scn, der Münze für den Schlagcschatz etwasvon schlechterem Metall zuzusetzen. Dann1 > befinden sich die uraltesten brsüeaki allevon löthiqem Silber. 2) Findet sich/ daßsobald man der Silbermünze einen Zusatzvon Kupfer zu geben angefangen, man auchauf marcss ym'i si-^enn abhandelt bat;welches vvrhero nicht geschehen, sondernallein msrcss g^eini fürkommen. z) Hat-ten die Deutschen, wie die andern Völkerdem Silber und Golde das prerium emi-nens zugeleget; ließen es also auch allein.vM. intes Obs. 2s. 4) Hatten die Münz-
sierren an dem Wechsel so viel Profit, daßsie nicht nöthig hakten, noch über diesesauf die Münze wegen der Unkosten etwaszu schlagen. Dann wie ich anderer Ortenmit Oiplomokilms und andern tüchtigenZeugnißen belegen will: so gälte ehedeßeneine Münze nicht weiter, als in dem Oi-striete des Münzherrn, der sie schlagen ließ;es wäre dann, baß mansichmil denenNach«barn eines andern verglichen hatte. Wol«tc nun der Landesherr gerne Geld haben:so ließ er neue Münze mache»; hingegen diealte verbieten swelches einigen in ihremfreyen Belieben stunde; bey andern aberdurch l'söla oder andere Wege auf qewißeZeit und Jahre, meistens aber aus die völ-lige Lebzeit eines Regentenrestringirtwar):
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