Holmünzen zu schlagen, ivi
nur bloße Gedächtnißpfennige aus denselben.Welchemnach dann aus der seltsamen Weiseunsers Vaterlandes niemand verdacht wor-den, selbige verfertigen zu laßen. Allein esist solches in der That falsch; und aus derG z Men-
damit der Geitz und Unverstand der Menschen,selbige nicht einschmelzen möchten; sondern auchdie Gelehrten desto leichter zu Anlegung einesCabinets kommen könten. Zugeschweigcn, daßman solchenfals mehr die Kunst des Stempelsund die seltene Bildung, als das Erzeug darzuhochhalten würde. Eben wie es einem künstli-chen Maler wehe thut, wenn man das Augeauf die Rame, damit das Bild gefaßet ist, wer-fen
etwa >)v.ys. oder loo.Ducaten an Eurrent-gelde darzu verchrete: dann so würde derBegnadigte nicht an dem Jntereße Schadenleiden, und die dem Fürsten zu Ehren ge-schlagene Schaustücke in mehrere Händekommen, und langer erhalten werden. Auchkönte man, das Auge zu oergnügen, dcrglei,chen kupferne Schaustücke mit leichtem Ko-sten in Gold oder Silber einkleiden. Doches ist mir auch gleich wie dem Herrn vonLudervig ergangen; und werden auch nochmeine Nachkommen sich der güldenen Ketteund Medaille, damit Ihro Kayserl. MajestätCarls des VI. mich allergnädigst zu regali-ren beliebet haben, sich allerunterthänigsterfreuen, und es sich nebst mir zu einem An-trieb zu ferneren getreuesten, vbwvl qerin-genDiensten, unaufhörlich dienen laßen.