Buch 
Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
Entstehung
JPEG-Download
 

2Z4 Cap. 12 . VondenenSchriftei

§. 8 .

Anfang Was die Ordnung betrift, nachSchift welcher man die Münzen lesen sslle;auf'denen so ist es wol der Vernunft gemäß,Münzen, daß man von der linken Seite des

Kopfes

köme man solche durch das Worterklären, daß es heißen solte:

oder ^6.

Will man aber hierdurcheine römische Zahl verstehen: soist diese Abbatißin 6e^irix //. in derDrdnung vermuthlich die sechste ge-wesen. - - Doch ich will diß letzterenicht behaupten: weilenichwol weiß,-aß die 5er,er der erster» Abbatißinnoch vieler Dunckelhcit unterworfen.Meine Gedanken nun hierüber auch zu ent-decken: so düakcl mich, die beyden letzterenMeinungen kommen sehr gezwungen, undWider die Gewohnheit, welche man beydenen Münzen findet ; die erstere aber ganznatürlich heraus, aus denen von HerrnLeuckfeld selbst angeführten Ursachen.Nun auch auf die Buchstaben kUM. zu kom«men, welche Herr von Ludewig garübergehet: so liefet Herr Leuckfeld solchefür ttenricur; und glaubet, daß der Stif-ter dieser Pralatur, ttenricus -ruceps, da-durch angedeutet worden. Ich habe nichtshiewieder einzuwenden; ehe ich aber dieseMeinung gelesen, bauchten mich die Buch-staben neu. zu heißen, und auf die Abtey«LUVOUOLN zu gehen: obwol ich nichtweiß, ob jemals eine Lesrrix allda Arblißt«gewesen.