Buch 
Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
Entstehung
JPEG-Download
 

auf denen Holmünzen. 241

§. 9.

Was die Schriften ftlbst be- DieWör»trift, die sich auf denen Münzen Asr?-,?'*finden: so sind zwar selbige so man-cherley , daß alle dieselbe schwerlich anzumer-ken

zwar die uraltesten Zeiten, daß souveraine Für»sie» oder Landesherren sowvl in, als außerDeutschlandsich des plurslis, oder der mehre« -ren Zahl in öffentlichen Urkunden bedienet ha-ben: allein ich qetraue mir mit,vielen Gründentu behaupten, daß in solchen Fällen ihre Persondas ganze Volk oder die Gemeinde vorgestellethabe, om deren willen sie in der mehreren Zahlvoiumux, julUmux u. f. w. geschrieben. Dahe«ro man von dem Gebrauche der mehreren Zahlin Canzeleyen auf die Gelegenheit, wenn sie nurfür sich geredet, gar keinen Schluß zu machenhat. Wie dann, außer Spanien, und das die»sem solches nachthut, Oesterreich, kein königl.Hof zu finden, da der Souverain sogar in Hand«langen, worauf die Natur treibet, daS Bey»wort^vir gebrauchet. Z.E.UnSistnichtwohl;wir haben wohl geschlafen : unser Magen thutuns webe, u. f w. In dem lateinischen hat manendlich auch angefangen durch die mehrere Zahleine Person zu ehren. gedenket

deßrn in einem Briefe, davon ich, weil das Buchgar selten zu sehen, und nicht, wie lüppsniusmeinet in 4. oder als Simierus vorgiebt, Anno1485. sondern An. 1496. zu Nürnberg in fol.gedruckt, und mit lauter Geheimnißen und auS»erlesenen Sachen selbiger Zeit angefüllet ist: sowill ich den Auszug davon, welcher fehrwichtigist, hieher setzen: ??»»«/>» ex

Q