256 Cap.i2. Von denenSchnften
andern gebrauchet (g), daß also auch solcheArbeit nicht zulänglich seyn würde.
L. !2.
(«) Die Römer und andere Völker Haber, denenKindern alsdenn erst eigene Namen gegeben,wenn sie schon zu einem solchen Alter gekom-men, da man derselben ihre GemüthSneigun-gen merken können; wohin man mit der Wahldes Namens sodann auch gezielet hat. Allein,nachdem unter denen Christen die Kinbertaufeaufgekommen: so hat man sich entweder nachdem Geschlechte; oder, wie es jetzo geschiehet,nach denen Taufzeugen gerichtet, und von sol-chen die Namen abgeborget Das erstere istunter großen Herren sehr üblich gewesen: da-hero wir so viele Oironer, Lunraclos, tten-ricos, k°riclericns auf einander finden. Wiedenn manche Häuser sich ein sonderliches vondiesen oder jenen in ihrem Geschlechte gangba-ren Namen verbeißen. Also ist der NameFriederich dem Hause Preußen glücklich undangenehm gewesen; aber das Haus Oesterreichhat unter allen Friederichen Verlust gelitten.Ja, alle neue Namen, welche Oesterreich un-ter dem liuclolptro, I>taximiliano l. Orolo,
kercli-