auf denen Holmünzen. 257§. 12 .
Nach denen Tauf- und Amts, Die Zu«namen sotten die Zunamen folgen.
Es haben aber selbige die Deutschen in al-ten
k'srslnsnöo, t.eopolöo angenommen, habe»Oesterreich Glücke gebracht; dergleichen es sichauch von jolcpko verbeißet. Wer auf dieseEinfälle Schlößer bauen wolte, der dürfte sei-nen Glauben wol auf seichten Grund setzen. Ichhabe nur anzeigen wollen, was für eine Frey-heit unser Vaterland in Annehmung der Na-men sich bediene; so daß man davon auf keinGeschlechte einen Schluß machen dürfe. Nurwill ich von dem Mißbrauche der Tauszeugen er-innern, daß es vielleicht heilsamer wäre, wennsolche zu unseren Zeiten gänzlich abgeschaffetwürden. Dann bey dem ersten Christenthumewaren solche nöthig, theils weil die wenigstenKinder getaufet worden: indem viele die Taufebis in ihr männliches Alter ausgesetzet; wel-chemnach kein Erwachsener versichert seyn kan-te , ob er die Taufe schon empfangen, wenn ernicht deßen von anderen überzeuget würde; theilsauch, weil die Christen mitten unter denen Hei-den lebten: da es nicht allezeit die Gelegenheitlidte, die Taufe vorzunehmen ; um deswillenman abermals eines Zeugnißes bedürfte. Nurjetzo bestehen unsere Länder aus lauter Christen;dieKindertaufe ist allenthalben eingeführet; undim Nothfall hat man das Kirchenbuch zur Hand rwelches zum Beweißthum von der Obrigkeit be-vollmächtiget ist. Im Gegentheil denke manan den Mißbrauch unserer Zeiten. Die Gevat-tern müßen so, wie einen Eid vor demAlkare
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