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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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262 Cap.12. VondenenSchriften

den: indem auch die Kayser selbsten die Zu-namen behalten; und deswegen öfters eineMje Reihe Namen hintereinander auf denen

Mün-

dreymal wählen: i) bey der Taufe; ,) der Fir-mung, wenn sie zum Nachtmahle gehen; r)wenn sie in eine besondere Ehrenstufe treten:welche sodann auch den Zunamen zu verschlingenpfleget. Ob nun die krolellores 'rkeoi. wennsse Aebte werden, Ursache haben, gleich denengroßen Herren ihre Zunamen abzulegen, und anderen Statt die Namen ihrer Würde anzuneh-men : solches kömt mir sehr ungereimt für. DieCatholischen wollen hiedurch weisen, daß sie derWelt und ihrem Geschlechte abgestorben, wennsie sich einer solchen Verrichtung widmen. Aberda unsere Hochwürden Weiber haben, und Kin-der zeugen: so mochten sie wol sich diese Einfallevergehen laßen.

sondern setzen nur die Worte: Fürst vondarzu. L. er. Trautsohn ist der alte Zu-name des fürtrefiichen Geschlechtes, Ihr»Kayserl. Majestät dermaligen Oberhof-meisters Hochfürstl. Gnaden. Es habenaber dieselben bey dero meritirtesten Erhö-hung in den Reichsfürstenstand, solchenNicht abgeleget; sondern sie schreiben sichanjetzo r Johann Leopold Donat, des Heil.Röm. Reichs Fürst von Trautsohn rc. Ja,bey etlichen gräflichen Familien ist auch die-ses nicht einmal im Gebrauche; sondern siebehalten ihren Zunamen, >jnd setzen dengräflichen Titel erst hernach. L. ^r. JacobFugger, Graf zu rc. und die noch gräflicheLinie von Trautsohn: dl. Trautsohn, Grafvon Falkenstem.