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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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auf denen Holmünzen. 279

Buch seinen Namen setze (p). Daß im übri-gen einige meinen, das Wort monera wärevon denen christlichen Münzherren erst indemsechszehnden Jahrhundert wieder auf denen

Münzen

<x) Der in seiner Kunst weitberühmte Königl. Preuß.Stempelschneider Falz hat bkrinnen auch einesonderbare Wißenschaft gehabt: indem er nichtallein bey dem erstenAnblicke einer Medaille so»gleich die Hand kante, die solche verfertigethatte: eben wie wir die Hände von einander indem schreiben unterscheiden; sondern er hatteauch einWerkunter der Hand, aller Medailleur,die man sowvl in denen römischen und qriechi«scheu, als nachgehends unseren Zeiten zusam-menbringen können ; wie etwa Sandrart vondenen Malern gethan, ihr Leben, undwie hochsich ihre Kunst erstrecket, in einem eigenen Bu-che z» beschreiben. Es hat sich aber bey diesemfürtrcfllchen Künstler nicht allein sein Gehör;sondern auch die Gesundheit vor der Zeit verlo-ren , daß er in seinen besten Jahren zu Berlinverstorben, als er sich sein Grabmal vorher sech-sten ausgesonnen; auch die Künstler darzu be-nennet hat, die selbiges nach seinem Tode,sürdasjenige, was er ihnen vermachet, verfertigensvlten. Im übrigen halten die besten Künstlerjetzo diesen Gebrauch, daß sie unter den Armdes Brustbildes ihre Namen zu setzen pflegen.Da denn auch hier öfters ber Name mehr, alsdie Kunst sechsten thut. Weßwegen diejenigen,welche mit Gemälden handeln, dem künstlich-sten Maler nicht zulaßen, daß er sein Handzei-chen dem Stücke beysetze, wenn sie nicht schonungemein berühmt sind. Weil sich jene dadurcheinen großen Vortheil machen, wenn sie dasS» Bild