290 Cap.12. VondenenSchriften
gewesen wäre; absonderlich da man selbigerZeit noch zu wenig Leute hatte, die sich aufdas Stempeschneiden verstanden. Ferner,so waren die lateinischen Zahlen allzuweitläuf-tig und mühsam, als daß selbige der engeRaum auf denen Münzen vertragen sollen^);
und
(r) Daher findet man selbige öfters/ Raum zu ge-winnen, mit denen arabischen Ziffern vermen-get, as zum Exempel, dasIahrc! 3 wl 28 8. (8s.).oder die ersten Zahlen werden auKengelaßen,und nur die letzteren mit dem bekennten Bey-worte gcsetzet, im 9. Jahr der minidern Zahl.Welches aber öfters Anstoß giebt, absonder-lich demjenigen, welcher keine Kumdschaft indem Unterschiede der Schriften hat, wie sichselbige von einem Jahrhundert in Das andereverwechselt haben. In denen Zahien ist son-derlich 4. in eine andere Gestalt gekommen:dann ehedem machte man selbiges rund, wieeine kalbe achte. Wer auf den Grund sol-cher Zahlen Achtung giebt, der wird fin-den, daß alle Zeichen von 1. bis 9. in Zu-sammensetzung so vieler LUrichlein, als dieZahl erfordert, genommen worden find. Denneine 0 zeiget auf vier Ecken,- wornach 4. miteinem 8. mit einen doppelten 00 gemacht wor-den ist; das übrige ist leichter mit der Kreidezu weisen, als ohne dieselbe vorzusuchen.
<8s.) Der HerrAnctor ist hier confuß, und redetin dem ersten halben Theile dieses ?si-ioc 1 i,als dem Texte, von denen Münzen; in demandern aber, ober der Note, von denen vi.
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