Buch 
Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
Entstehung
JPEG-Download
 

292 Cap.iz. Von dem Werthe

Das l z. Kapitel.

Von dem Werthe des leichtenGeldes.

§. i.

Wichtig, /7*s ist in wichtigen StreitigkeitenSache!" ^ gar viel daran gelegen, daß

man das rechte Schrot und Korn !von allen Pfennigen, Schillingen, Aldus,Rappen, Batzen, Kreuzern u. s. rv. sowolim leichten oder Holgeldern, als auch in demharren Gelde wiße. Denn bis jetzo «an vielenOrten viel Wunders und Streitens ist, in >was vor Münze die Zinse von Gütern, die iZölle und Strafen gebüßet und abgetragen !werden sollen 0).

§» 2 »

(s) Die alten Zinse und Zölle sind mcistcnkheils aufeinzele Pfennige und Heller gesetzet, weiche heutzu Tage so geringe gehalten werden, daß sie janicht den Weg vor die Thüre verlohnen, daßman selbige dem Zinßherrn, weiches doch mei-stens noch schriftlich bedungen ist, überbringensolle. Gleiches Urtheil ist a»ch von lauclsmiisund Lehenqeldern zu fällen. Wenn uns nun die-ses jetzo ungereimt vorkvmt: so muß man einenUnterschied der Ursache und der Zeit machen, undsehen, wenn und warum dergleichen Beschwe-rungen angeleget worden. Haften dergleichenKleinigkeiten auf einem Erbjinßgute oder l>ono

cmzibi