des leichten Geldes. 297
mit Schaden verworfen werden können (c).Nachgehends so wäre auch diese Schwierig-keit noch durch Fleiß und Nachfragen, oderdurch Verfertigung eines Registers undWeichmachers zu überwinden; allein dieses istdie allergrösteVerwirrung, daß auch dieZei-ten Maaß, Ellen und Gewichte verändern,daß an manchen Orten kein Jahrhundert vor-T s bey
(c) Weil das Tauschen nunmehro, nach so unzäh-lig vielem gemünzten Gelde, das unter denenLeuten ist,abgekommen,so daß jetzo niemand mehr,außer etwa denen Buchführern, die ihre Drückenoch jetzo changiren, hieran gedenket: so ist esfreylich eine seltsame Sache, daß man in einemfünfzigjährigen Reichstage sich nicht hierüber ver-i gleichen, allen Unterschied aufheben, und glei-
' ches Maaß, Elle und Gewichte in dem gesam-
ten Deutschland zu unsäglichem Vortheil im Han-del und Wandel einführen und gebrauchen sol-len ; sondern widrige und eigensinnige Gemü-ther diese allen nützliche Sache so lange schonaufgehalten, und alle Vorschlage fruchtlos ge-machet haben.
hält, es mag Würtembergischer, oderFranz« oder Rhein- oder anderer entlege-ner Wein, Bier oder dergleichen darinnenseyn: so kan folglich die Proportion derUnkosten nicht die Proportion der Ellen,LeS Gewichtes und der Maaß seyn r sonstwürde man an jedem Orte deßen so vieleunterschiedliche Gattungen haben müßen,als unterschiedliche Unkosten man an denenWaar-en hat.