Buch 
Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
Entstehung
JPEG-Download
 

zo8 Cap.iz. VondemWerthe

darzu kämt. Dann sonst würde die LampeHomer! , und der Griffel, womit Ouläius sei-ne Gedichte geschrieben, oder der Schreibe-zeug, die Pantoffel, der Tischkrug Lutheri,und anderer berühmter Leute nicht mit so vie-len Gelde bezahlet werden: weil man ja kei-nes gemeinen Mannes seinen Hausrath, wennselbiger gleich in solches Alter laufen solle,fast der Mühe werth achtet,nur aufzuheben (l).Und also muß einer, der solche Dinge indemrechten Werthe anbringen will, seinen Mannsuchen. Dann oben erzähltes Berathe dürf-ten ihnen Poeten, und ^^'«,-L.urkernni nochso theuer abkaufen (m) : da hingegen ein von

allen

(i) v. c. V. D. hat eine ganze Rüstkammer von al-ten Degen, Spießen, Pistolen u. s. w. zusam-men gekauft. Selbigen nun einen Liebeswerthzu machen, hat er allen gewiße BegebenheitenauSgcsonnen, und zu diesem Behufe jede mit ei-nem Zetel behänget. Und weil einige davon sehrscheinbar heraus gekommen, hat er einen großenReichsgrafen so dreiste gemacht, daß ihme solcherden ganzen Plunder für ein ansehnliches StückeGeldes abgekaufet hat. Bey welchem nun selbi-ge eine neue pr-lumrionein veritscis ex 2UÜ0-r«3le principir haben. Lujus 6äem in cludiumVocsrs lscrileAÜ lnkar kademr.

(m) Ob wir eben wohl thun, daß wir die großenTischgläser Lutheri; den Schreibczcug, den ernach dem Teufel geworfen, und hundert andereSachen von ihme, als elwaS sonderliches auf-

behgl-