des leichten Geldes. zu
eirtträalichen Dienste gekommen, auf wel-chen er sonsten noch lange vergebens hoffen sol-len (p). Allein, öfters lieget auch eine nütz-liche Wahrheit in denen Münzen, welche denLiebeswerth erhöhet. Ich weiß jemand, derviele Ducaten geboten, wenn man ihm eineQuerfurtische Münze auftreiben würde (g).Andere haben dergleichen auf OrlamündeU 4 u.s.w.
(p) Von denenjenigen Bedienten, welchen man die-ser Schatze halben billig ein Andenken schuldigist, rechne ich den Chursachsischen Oberhaupt-mann von Haubitz, dcßen unvergleichliches Cabi-net von Sächsischen Münzen dergestalt angefül-let ist, deßen sich kein anderes fürstliches HauSin ganz Deutschland zu rühmen hat (90.) Ichhabe die Abriße davon in dreyen starken Folian-ten selbst in meinen Handen gehabt; und be-daure, daß dieser schöne Vorrath so lange nichtan das Licht kommen, und von gelehrten Leu-ten genützet werden solle.
sg) Weil vielleicht dem Besitzer daran gelegen, daßer durch dergleichen Stücke das Münzrecht er-weise; welches die Herren von Quersurt im Ge-brauche gehabt hatten.
(90.) Dieses Münzcabinet ist von JhroHochsürstl.Durchlaucht zu Sachsen-Weimar an sicherhandelt worden; und ist noch gute Hof»n»ng, daß der schon öfters belobte HerrSchlegel eine vollständige Nachricht da-von; über deren er schon ehemals beschäf-tiget gewesen, dem Publicv einstens mit-theilen werde.