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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
Entstehung
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Z24 Cap.14. Wie das leichte Geld

uen. In jener Art siehet man noch jetzo aufder Rückseite die Bildung der Münze eigent-licher, als auf der rechten; in dieser aber wei-set sich die Bildung schlechter auf der Rück-seite, da sie öfters kaum zu erkennen. Dochhaben wol die meisten Stempel eingetiefet 0)seyn müßen.

§. Z.

Was Die meiste Schwierigkeit hatSchlage man vordem gemacht, was dochzumG'un. vor ein Ding zum Grunde gelegen,de liegen welches der Bildung des Stem,pels nachgegeben, und also dasSilberblech dergestalt herausbringen können.Allein, nachdem die Schweden ihren König,von welchem sie nun so viele Ehre haben, insolchem Goldbleche häufig in denen Ringentragen (b): so ist nun diese Weise wieder bekan-

ter

(s) Denn einen Stempel auswärts zu schneiden, daßdie Bildung in demselben erhöhet kömt: solcheskostet doppelte Kunst und Arbeit. Welches bey»des doch in dem Knittergelve gesparet wor-den ist.

<b) Unter denen Schweden ist fast nicht ein einzigerSoldate, der nur etwas im Vermögen, welchernicht das Bildniß seines Königes nach der Weiseder krnttenkorum in seines Knittergvld gebildet,in einem Ringe, der mit einem durchsichtigenSteine bedecket ist, am Finger tragen solte.

Wel»