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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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ausgegeben worden. Z25

ter worden. Und zwar, dafern der Stem-pel von Stahl oder Eisen ist: so wird dasSilber- oder Goldblech auf ein Stückgen Bleygeleget, und auf selbiges sodann der Stempelunmittelbar gesetzet. Weil nun das Bleyzugleich Widerhall und nachgiebt: so wird dieganze Münze mit einem einzigen Schlagevollendet. Und darfman nicht gedenken, daßdie dünnen Silberplatgens von der Harte desBleyes ausreißen sollen. Da solchen Schlagsogar auch das Knittergold, als ich sechsten sovielmal probiret, aushalt; welches doch un-gleich schwacher ist, als das Silberblech aufdenen Holmünzen.

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Allein, wannchie Stempel hol- Absonder.zern gewesen, hat man damit aufdem Bleye, selbiges einzuschlagen, Skempel.nicht fortkommen können. Und istdeswegen glaublich, daß sich die Alten, anstatt deßen, sodann etwa eines Leders, oder ei-nes andern Zeuges bedienet, welches leichternachgegeben hat.

T; §. f.

Welches nun andere mit unseren Helden dieserZeit denen Pr. Pr. Euqenio und Mariborvughgleichfals angefangen haben.