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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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Gelde zu kommen« zzz

bezahlen (g). Und weil sich hier die Copiennicht, wie in Büchern und Urkunden nehmenlaßen: so kan man versichert seyn, daß einsolcher Schatz, wenn er auch gleich anfangsetwas kostete, sich nachgehends, wann anderedaraus eine Nachricht haben wollen, gaevielfältig bezahlen würde. Des Ruhms zugeschweige», womit eine solche Behältniß un,zählige Menschen und Reisende absonderlichan sich locken würde.

§. 9 .

Ein welterfahrner Mann unser Die In,rer Zeiten hat mit gutem Bedachtegeschrieben, daß jetzo die ganze anzusetzenWelt durch Pfaffen und Juden

regie,

(c>) Von denen Chursachfischen Gulden, welche nachdem ZinnischenFuße bis 1684. und vorheronochgeschlagen worden, würde nicht wol ein StückeMehr übrig seyn; wenn nicht solche Cbursachsenum zwey Groschen erhöhet, und auf achtzehngesetzet hätte. Und ist endlich noch gut, daßder gemeine Mann ein Zeichen hat, solche zukennen. Weil alle solche Stempel mit einetHalskrause versehen sind, welche aber nach detZeit beständig weggeblieben ist. Dann hier»durch ist geschehen, daß selbige noch täglich her»umgeben: ungeachtet man weder Brandeburgi»sche noch Braunschweigische, noch auch andere,dieju gleicher Zeit, und mit eben dem Schrot undKorne geschlagen worden, mehr gewahr wird, alsdir nur brp rinem Kenner ein Aufgeld finden»

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