Z64 Cap. i 6 . Kunst/
§. 7 -
Unter. Endlich körne man noch etwas!chtt» usi Anzusetzen , die ächten Stücke vonfalschen. denen
und Umstanden: jedoch ist es nicht dauerhaft,und muß auch Z 92« in einem Schachtelet« auf-gehoben werden. Ist aber in dem Falle gut, >wenn man eine Münze nicht lange; sondern so jzuweilen nur einen Augenblick behalten kan.
Endlich folget die vierte Manier auf fein !Schreibpapier: Wenn man die Münze in Pa» !Pier wickelt, so baß sich das Papier in die Eon- !cavitaten hinein begiebt: alsdaun überfahret ,man dieselbe mit Waßerbley (94.): so kan manauf demselben die Medaille oder Münze nach de.
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(-4.) Oder man überführet es auch mit etwas !meßingenem, silbernem oder zinnernem rc. !Ich habe aber bey dem Herrn von tter-ur !noch eine andere Art in Papiere zu copiren z,gesehen. Nemlich, er nimt feines Postpa. !Pier, machet es in dem Monde ziemlich lfeuchte, schlagt es sodann über die Münze,wickelt es noch in ein ander Papier, und >drückt es allenthalben mit der Hand oderBaumwolle fest an,' wann dieses geschehen,ziehet er das obere Papier herab, laßt dasuntere über der Münze, bis es trocken,und zeichnet sodann mit der Feder oderLöscheblcy die Münze auf dem Papiere ab,und thut nachmals es von der Münze her,unter. Doch wird bey dieser Art erfou»dert, daß einer etwas zeichnen könne z undwo sodann einer nicht wohl acht giebt, be»kirnt er keine accurate Copie.