Band 
Erster Band.
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Im I. 7549. war der letzte Band seinerUniversalbibliotheck vollendet. Mit dem zwan-zigsten Buch derselben, besonders der Arzneykunstgewiedmet, blieb er zurück, und war noch da,mit sechzehn Jahre lang als mit seiner Lieblings-arbeit beschäftigt. Ein ausserordcntlicher Ver-lust , daß dieselbe niemals vollendet worden. Ei,nigermassen mag diesen Verlust seine Ausgabedes Galenus und sein Fragment des Stobäusvergüten. Wenn auch in den gcßnerischen Schrif-ten hie und da die Anmuth und die Genauheiteines Klein, eines Linne oder Hallers vermißtwird, so muß man, ausser dem Unterschied desZeitalters, besonders auch die haüslichen Unbe-quemlichkeiten in Betrachtung zieh». Sehr naiv^ beschreibt er selber seine beschwerliche Lage. AmWillen fehlte es ihm gewiß nicht, seine Werkeso vollkommen, als möglich, zu machen. Ausserden gelehrten Reisen, deren wir schon gedachthaben, machte er auch verschiedene Reisen durchTeutschland; da er aber nach Straßburg gekom-men und auf dem Rhein nach dem Meer zuschiffen gesinnet war, trieben ihn die Flammendes teutschen Krieges wieder nach Hause. Auchseine kränkliche Leibesbeschaffenheit ficng an, ihnan fernern, weitlaüfigen Reisen zu hindern.

Unze-